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Chinas kleinere Firmen bekommen ausreichend Kredite
  

Chinas Zentralbank betonte am Donnerstag, die Regierung werde dafür sorgen, dass kleine und Kleinstunternehmen einen angemessenen Zugang zu Krediten haben.

Yi Gang, der Gouverneur der Bank, sagte bei einer Veranstaltung in Beijing, dass staatliche Geschäftsbanken aufgefordert würden, die Kreditvergabe an kleine und Kleinstunternehmen in diesem Jahr um 30 Prozent zu erhöhen, und die durchschnittlichen Finanzierungskosten würden um einen Prozentpunkt sinken.

Das Ziel wurde bereits im jährlichen Arbeitsbericht der Regierung im März veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Kredite der sechs größten Geschäftsbanken des Landes für kleinere Unternehmen bis Ende dieses Jahres fast drei Billionen Yuan (434 Milliarden Euro) erreichen würden.

Gleichzeitig wird China die Zinsreform kontinuierlich vorantreiben und den Markt über die Kreditpreise entscheiden lassen. Auch plane die Notenbank, künftig die Leitzinsen abzuschaffen, sagte er.

„Die bestehenden Leitzinsen und Kreditzinsen sind auf einem angemessenen Niveau”, sagte er und schlug vor, dass sich die Zinsreform auf die Senkung der Finanzierungskosten für kleine Unternehmen konzentrieren sollte.

Laut Sun Guofeng, Direktor der geldpolitischen Abteilung der Zentralbank richte China sein Geldausgabetempo und die Expansionsrate der Gesamtfinanzierung an die nominale Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts (BIP).

Aus seiner Sicht könnte die Geldpolitik, wenn das Finanzierungswachstum schneller ist als die BIP-Rate, als „locker" identifiziert werden, was die Neuverschuldung ankurbeln und die finanziellen Risiken erhöhen werde.

China habe eine „vorsichtige" Geldpolitik verfolgt, um das Wirtschaftswachstum zu erhalten und die Preise stabil zu halten, sagte Sun.

Doch angesichts der Tatsache, dass sich China auf ein qualitativ hochwertiges Wachstum statt auf das geschwindigkeitsgetriebene Modell verlagert, sei „nur ein relativ langsameres Wachstum der Geldmenge notwendig, um die Wirtschaft in einem vernünftigen Bereich zu halten", sagte Sun.

Angesichts der externen Herausforderungen habe die Zentralbank noch viel Spielraum bei der Anpassung der Geldpolitik und in ihrem politischen Instrumentarium viele Wahlmöglichkeiten, machte er klar.

Die Notenbank-Daten zeigten bis Ende April, dass die breite Geldmenge (M2) gegenüber einem Jahr zuvor um 8,5 Prozent gestiegen ist und damit langsamer als die in den ersten drei Monaten verzeichneten 8,6 Prozent. Auch das Wachstum bei neuen in Yuan laufenden Krediten verlangsamte sich im April.

Im Vergleich zur Geldpolitik solle die Fiskalpolitik in den kommenden Monaten eine wichtigere Rolle spielen, um das Wirtschaftswachstum zu stabilisieren, vor allem, wenn die äußeren Unsicherheiten zunehmen, sagte Robin Xing, Chefökonom von Morgan Stanley in China.

„Die Geldpolitik wird die Fiskalpolitik unterstützen und mit ihr kooperieren, da die politischen Entscheidungsträger weder die Regulierungspolitik lockern noch den bestehenden Regulierungsrahmen ändern werden. Es ist unwahrscheinlich, dass sie die finanzielle Stabilität opfern, um das Wachstum aufrechtzuerhalten“, erklärte er.

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