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Ausländische Finanzinstitute kommen leichter nach China
  

Mit Zustimmung der chinesischen Marktaufsichtsbehörde bereiten sich einige ausländische Finanzinstitute darauf vor, ihre Präsenz auf dem chinesischen Festland auszubauen. Der deutsche Versicherer Allianz Group hat die Genehmigung für die vorbereitende Gründung einer ausländischen Versicherungsholding in China erhalten. Dies geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der chinesischen Banken- und Versicherungsaufsicht (CBIRC) hervor.

Das Unternehmen, die „Allianz (China) Insurance Holding Company Ltd.“, werde die erste hundertprozentige Versicherungsholdinggesellschaft eines ausländischen Versicherers in China sein, sagte die Erklärung.

„Die heutige Ankündigung folgt auch der positiven langfristigen Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland, die es unseren chinesischen und internationalen Kunden ermöglicht, die umfassenden Finanz- und Risikomanagementlösungen und -dienstleistungen der Allianz zu nutzen und vom anhaltenden Wachstum und der Liberalisierung der chinesischen Finanzmärkte zu profitieren.", erklärte Oliver Bate, Vorsitzender und CEO der Allianz Gruppe.

Die Genehmigung folge einer Reihe von Maßnahmen, die kürzlich von der chinesischen Regierung angekündigt wurden, um Investitionen in China von ausländischen Finanzversicherungseinrichtungen zu fördern, so das Unternehmen.

Die CBIRC teilte am Sonntag mit, dass es der „Chiyu Banking Corporation Ltd.“ aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gestattet wurde, eine Tochterbank in Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong zu gründen.

Die Aufsichtsbehörde sagte weiter, sie arbeite seit Anfang des Jahres an Maßnahmen zur weiteren Öffnung des chinesischen Bank- und Versicherungssektors. In Übereinstimmung mit den entsprechenden Gesetzen und Vorschriften und unter dem Gesichtspunkt der Risikoprävention habe die CBIRC viele Anträge auf Marktzugang akzeptiert und genehmigt.

Die Kommission hatte zuvor zehn Anträge auf Marktzugang bewilligt. Dazu gehört ein Antrag von der „Fubon Bank (China) Co. Ltd“ zur Gründung einer Tochterbank in Chongqing im Südwesten Chinas, ein weiterer von „ICBC-AXA Life“ zur Vorbereitung der Gründung einer Vermögensverwaltungsgesellschaft und ein dritter von der „Korean Reinsurance Company“, zur Gründung einer Tochtergesellschaft.

„Für den nächsten Schritt wird China seine Öffnung im Finanzsektor stetig ausbauen und gleichzeitig seine Risikopräventions- und Marktaufsichtsfähigkeiten verbessern", sagte die CBIRC.


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